 © Matthias Breuel
Wildwasser zwischen Gletschern und Fjorden
 Dünen-Downhill am Strand in Dänemark |
Endlich ist es soweit. Alle Sachen sind gepackt, die Kajaks verladen, unsere Autos vollgetankt. Es ist der Moment, auf den wir seit Wochen gewartet haben. Endlich abfahren, dieser Moment zu Beginn einer Reise ist für mich immer wieder ein kleines Highlight. Unser Ziel ist der Süden Norwegens, im Sommer ohne wenn und aber Europas bestes Gebiet für Wildwasser-Freaks. Während in den Alpen die meisten Flüsse jämmerlichen Rinnsalen gleichen und sich Gletscherflüsse in gewaltige Mahlströme verwandeln, lockt in Norwegen in fast jedem Tal ein rauschender Wildfluss mit ausreichend Wasser.
Die einzigen Nachteile Norwegens sind das hohe Preisniveau und die - zumindest für Süddeutsche - lange Anfahrt. Als wir nach einem langen Tag auf der Autobahn A 7 endlich den Fährhafen Hanstholm (DK) an der Nordsee erreichen, liegt dieses Übel glücklicherweise bereits hinter uns. Sitzen können wir zwar nicht mehr, aber wir sind fast schon am Ziel unserer Träume und dementsprechend gut ist auch die Stimmung.
 Happy to be: Vorfreude auf Norwegen in Dänemark
Die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre verbringen wir mit einigen Kajakabfahrten von den Dünen und etwas Brandungssurfen, Hauptsache wieder Bewegung nach der langen Fahrt. Standesgemäß gibt es am ersten Abend der Reise natürlich die unvermeidlichen Nudeln mit Tomatensauce, doch in den Dünen mit Aussicht auf den Sonnenuntergang, könnte es kein besseres Essen geben.
 Der Leuchtturm auf Kap Lindesnes
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