 © Toni Grießbach
Namasté (Nepali: Grüß Gott / Auf Wiedersehen)
Der lang gehegte Traum - Kajakfahren in Nepal - wird zur Wirklichkeit. Was wird uns erwarten? Täuschen uns die Flußbeschreibungen nicht? Sind die Menschen so freundlich wie in jedem Reiseführer beschrieben, ist die Landschaft so großartig und die Kultur so beeindruckend? Werden wir gesundheitlich, konditionell sowie ohne Verletzungsausfälle das Abenteuer Nepal bestehen?
 Am Karnali bei Sauli - das Ende einer 23-stündigen Busfahrt
Wir sind in Kathmandu angekommen. Wir das sind: Thorsten, Rainer, Sepp und ich. Es ist November. Die Sonne scheint, die Temperatur liegt bei angenehmen 25 Grad Celsius, doch in der Luft hängt Staub uns Abgasgestank. Zur Begrüßung werden uns Kränze aus Nelkenblüten umgehängt. Wir laden unsere von zu Hause mitgebrachten Kajaks auf ein klappriges Taxi und fahren ins Touristenzentrum Thamel. Dort treffen wir Bidur von Mountain River Rafting, mit dem wir diese Reise organisiert haben.
 Morgenstimmung am Karnali
Bei einem Rundgang durch die Hauptstadt Nepals gewinnen wir erste Eindrücke. Kathmandu ist wild gewachsen, verstopfte Altstadtgassen mit tausenden von Läden und Straßenhändlern, Garküchen, Hotels und Restaurants, Tempelanlagen, Gebetsstätten und Bauwerken vergangener Dynastien. Wir halten uns zwei Tage in Kathmandu auf, versuchen den anfänglichen Kulturschock zu bewältigen und besuchen bekannte Touristenziele wie Pashupatinath oder die Stupa von Bodnath.
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