 © Gerd Kassel
Reif für die Insel?
Jedem, den es nach einem langen, grauen und tristen Winter oder einem verregneten, kühlen Sommer zum Paddeln, Radeln und Wandern in den sonnigen Süden zieht, dem kann ich auf das Wärmste die Insel Elba empfehlen. Warum? Klein, überschaubar und wunderschön lädt die nur zehn Kilometer und eine Stunde Überfahrt vom Festland Mittelitaliens entfernte Ferieninsel im Toskanischen Archipel zur genussvollen, abenteuerlichen Kajakumrundung und zu ausgedehnten, abwechslungsreichen Rad- und Fußwanderungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades ein.
 Die fantastische Küste Elbas fordert zur Kajakumrundung mit Zeltgepäck heraus
Kaiser Napoleon war schon mal im Mai 1814 für zehn Monate zum "Zwangsurlaub" hier und auch wir haben in diesem Jahr die handliche Insel gleich zweimal im Frühjahr und Herbst ausgiebig mit Kajak, Rad und Rucksack erkundet, um alle notwendigen Infos und Bilder für dieses Buch zu sammeln.
 Outdoor-Freaks erkunden das Inselinnere auf eindrucksvollen Panorama-Bergstraßen natürlich per Mountainbike
Was Elba so attraktiv macht für nicht gerade sonnenverwöhnte Mittel- und Nordeuropäer, das sind vor allem das außerordentlich milde, angenehme Klima und die bizarre Küste mit zahlreichen Badestränden und sauber erscheinendem Meer in verschiedensten Blau- und Türkistönen. Ergänzt werden diese typischen "Ansprüche" an eine Urlaubsinsel durch eine bezaubernde Bergkulisse und eine ungewöhnlich artenreiche, mediterrane Vegetation.
 Ein markierter Insel-Weitwanderweg führt von Ost nach West über alle Höhen und Tiefen
|