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Am 03.11.2009 ereignete sich ein tödlich endender Kajakunfall auf der Argen im Bereich des Eistobels beim Wasserfall am Engpass. Bereits vor einigen Jahren waren an dieser Stelle zwei Personen ertrunken, die einen Hund retten wollten. Kriminalhauptkommissar Michael Prell beschreibt die Gefahrenstelle.
Bei der Unfallstelle handelt es sich um einen in Fließrichtung rechts am Ufer befindlichen Siphon, der für Kajakfahrer weder vom Kajak aus, noch vom linken Ufer (in Fließrichtung) aus einsehbar ist. Das rechte Ufer ist ist in diesem Bereich wegen seiner Steilheit schwer zugänglich. Vor dem Siphon hängt das Gelände nach rechts, so dass die Hauptwassermenge in den Siphon fließt.
 Die Unfallstelle: Der Siphon ist für Kajakfahrer weder vom Kajak aus, noch vom Ufer aus einsehbar.
Aufgrund des Unfalls vor einigen Jahren wurde das Ufer im Bereich der Gefahrenstelle zudem mit Drahtseil und zwei Warntafeln ("Achtung Lebensgefahr" und "Baden verboten") gesichert. Diese Tafeln sind aber nur vom Ufer aus lesbar.
 Gefahrenstellen am Eistobel: Die Lufbildaufnahme der Argen zeigt, wo sich der Siphon in etwa befindet.
Quelle: Kriminalhauptkommissar Michael Prell, Kriminalpolizeistation Lindau
Weitere Infos: Schwerer Unfall beim Kajakfahren, Polizeibericht vom 04.11.2009
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