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Ein Schweizer Paddler, der mit seinem Falt-Kajak auf Wanderfahrt war, ist am Ostersamstag auf dem Rhein zwischen Wiesbaden und Mainz mit einem Tanker kollidiert unddabei wahrscheinlich ums Leben gekommen. Die Polizei geht davon aus, dass der 61-Jährige in die Schiffsschraube geriet.
Der leere Tanker TMS ANTHONY befuhr den Rhein talwärts bei Fluss-Km 497. In Höhe der Eisenbahnbrücke Mainz-Süd vernahm der Schiffsführer des TMS einen dumpfen Schlag. Die Drehzahl seiner Schraube ging automatisch zurück, so dass er zunächst davon ausging, dass er ein Holz oder einen ähnlichen Gegenstand in der Schraube hatte.
Daraufhin steuerte er die Maschine zurück und bemerkte im achteren Bereich auf der Wasseroberfläche einen größeren Gegenstand, der sich bei genauerer Betrachtung als ein Kajak herausstellte. Die Besatzungsmitglieder an Deck konnten außer dem Kajak und Ausrüstungsgegenständen an der Wasseroberfläche nichts feststellen. Von dem verunfallten Kajakfahrer fehlte jeder Spur.
Es stellte sich heraus, dass es sich hierbei um ein Faltkajak handelte, welches sich im Bereich der Fahrrinne der Großschifffahrt befand. Das Binnenschiff befuhr den schifffahrtsüblichen Bereich des Rheins für die Talfahrt. Die Suche nach dem Kanufahrer dauert an. Aufgrund des derzeitigen bekannten Unfallherganges ist zu vermuten, dass der Kanufahrer bei dem Schiffsunfall zu tode kam.
Quelle: Polizeibericht
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