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Nach dem ersten Bootshausdienst und dem obligatorischen Anpaddeln locken die TV-Tipps des Kajak-Channel wieder zu neuen Ausfahrten. Im Mai geht es ins Altai-Gebirge zum Ob, an die polnische Narew und zum Irrawaddy. Und für Wildwasser-Freaks: Die Enns und das Gesäuse in der Steiermark.
Der Ob
Der zweiteilige Film ist eine Reise entlang des Flusses Ob, der auf mehr als 4.000 Kilometern Sibirien vom Altai-Gebirge im Süden bis zur Kara-See im Norden durchfließt. Der Autor Andreas Voigt und sein Team haben links und rechts des Ob nach Geschichten und Schicksalen gesucht, die einen Einblick geben, wie die Menschen in Russlands "wildem" Osten leben, denken und fühlen.
Auf dem Ob durch die Taiga,
RBB, 05.05.2006, 21:00 Uhr, Länge: 45 Min.
Die Narew
Um den Fluss Narew in Nordost-Polen schlängelt sich das größte Fluss-Auen-System Europas. Naturschützer vergleichen es mit dem Amazonasgebiet, auch wegen der reichen Tier- und Pflanzenwelt. Das war nicht immer so. Erst nach dem Zusammenbruch des Ostblocks wurde die Narew nach ökologischen Maßgaben renaturiert.
Die Rückkehr der Narew,
Phoenix, 07.05.2006, 19:15 Uhr, Länge: 45 Min.
Die Oder
Die Oder ist einer der letzten naturnahen Flussläufe Mitteleuropas. An einigen Stellen bildet sie bis heute noch zahlreiche Kurven und Schlingen. Die so genannten Mäander. An vielen Stellen reicht dichter Auwald bis direkt an das Oderufer. Dieses Dickicht bietet seltenen Tieren und Pflanzen einen guten Schutz. Und so finden sich entlang der Oder zahlreiche Naturschutzgebiete und der deutsch-polnische Nationalpark "Unteres Odertal". Soviel Natur lockt natürlich auch Touristen. Eine Kanutour durch das Oderbruch ist ein gutes Beispiel für sanften, ökologisch verträglichen Urlaub.
Die Oder - Wasserstraße (1/3),
WDR, 09.05.2006, 07:15 Uhr, Länge: 15 Min.
Die Oder - Naturlandschaft (2/3),
WDR, 10.05.2006, 06:30 Uhr, Länge: 15 Min.
Die Oder - Flussgeschichten (3/3),
WDR, 10.05.2006, 06:45 Uhr, Länge: 15 Min.
Der Main
Flussabwärts hinter Aschaffenburg, dort, wo der Main endgültig die liebliche Hügellandschaft Frankens verlässt, verändert sich sein Charakter: Statt der Idylle erlebt man hier einen Fluss, der vor allem durch die Spuren menschlicher Arbeit geprägt ist, und der durch überraschende, harte Kontraste fasziniert. Im Rhein-Main-Gebiet, einem der bedeutendsten Wirtschaftszentren Deutschlands, erheben sich neben reizvollen Fachwerkstädten an den Ufern des Mains Industriegiganten wie Höchst und Opel, Schlösser stehen neben Hafenanlagen und Schleusen. Der Film folgt dem Lauf des Flusses von Seligenstadt bis nach Mainz, wo er in den Rhein mündet.
Bilderbuch Deutschland - Der Main,
NDR, 09.05.2006, 14:30 Uhr, Länge: 45 Min.
Der Inn
Jahrhundertelang war der Inn eine Haupthandelsroute. Bis Hall wurde Holz aus dem Oberland geflößt, bis Hall zogen die Innschiffe flussaufwärts mit Getreide, um die vielen Menschen zu versorgen, die in den Tiroler Bergwerken arbeiteten. Mittlerweile gibt es kein aktives Bergwerk mehr im Inntal, das zu den am dichtesten besiedelten Gebieten in Mitteleuropa zählt. Wer noch Ruhe und Erholung sucht, muss in die Seitentäler ausweichen. Heute leidet das Tal unter dem Durchzugsverkehr, früher lebte es davon.
Der Inn,
BR3, 14.05.2006, 19:00 Uhr, Länge: 45 Min.
Transboreal
In Alaska bricht ein Mann im Gedenken an den Norweger Roald Amundsen, den ersten Menschen am Nordpol, zu einer spektakulären Expedition auf. Er möchte zu Fuß über die Beringstraße nach Russland gelangen. Er beginnt seinen Weg in Seattle. Zunächst mit dem Kajak, vorbei an Gletschern, begleitet von Walen.
WunderWelten - Transboreal,
ARTE, 16.05.2006, 13:05 Uhr, Länge: 55 Min.
ARTE, 23.05.2006, 18:05 Uhr, Länge: 55 Min. (Wdh.)
Der Niger
Der Niger entspringt in dem kleinen Gebirgsmassiv Fouta Djalon in Guinea. Anstatt jedoch Richtung Atlantik zu fließen, macht er einen Bogen nach Nordosten, durchquert Mali und streift in Richtung Südosten die Sahara. Er durchquert den Staat Niger, dessen Hauptstadt Niamey an seinen Ufern erbaut ist. Anschließend bildet er teilweise die Grenze zu Benin und fließt weiter nach Nigeria. Nach Verlassen des Kainji-Stausees mündet der Niger, nach fast 4.200 Kilometern Umweg auf dem afrikanischen Kontinent, in Form eines großen Deltas in den Golf von Guinea. Die Film-Crew lässt sich auf dem langsamen Fluss mit durchschnittlich nur zwei Millimetern Gefälle pro Kilometer über Ségou, Mopti und Timbuktu der Mündung entgegen treiben.
WunderWelten - Der Niger,
ARTE, 17.05.2006, 13:05 Uhr, Länge: 55 Min.
Die Eider
Quer durch Schleswig-Holstein fließt die Eider, bevor sie bei Tönning in die Nordsee mündet. Friedlich mäandert sie durch Marschen und Moore. Ein Fluss, der nach dem Bau des Nord-Ostsee-Kanals nur noch für Freizeitkapitäne von Bedeutung ist. Ein Fluss ohne Dramatik, mit viel Beschaulichkeit und stillem Reiz.
Bilderbuch Deutschland - Die Eider,
NDR, 17.05.2006, 14:30 Uhr, Länge: 45 Min.
Der Irrawaddy
Eine rheinische Schönheit kreuzt auf den trügerischen Wassern des mächtigen Irrawaddy-Flusses: Die "Road To Mandalay" ist ein zum Luxus-Schiff umgebauter ehemaliger Rheindampfer, der heute Passagiere zu den Asiatischen Kulturwundern Burmas bringt, eine romantische Reise zwischen den goldübersäten Tempeln der alten Hauptstadt Mandalay und dem Weltwunder der vielen Tausend Pagoden von Bagan.
Mit dem Rheindampfer durch Burma,
NDR, 18.05.2006, 20:15 Uhr, Länge: 45 Min.
Das Gesäuse
Eingebettet in die Ennstaler Alpen liegt tief eingeschnitten die größte Felsschlucht Europas - das Gesäuse. Dieses Naturparadies in der Steiermark ist der jüngste und mit über 11.000 Hektar drittgrößter Nationalpark Österreichs. Das "G'seis", wie die Einheimischen das Gesäuse nennen, ist eine Welt wilden Wassers zwischen aufragenden Steilwänden, Furcht erregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander, ragen Felswände senkrecht hoch aus dem Boden und bricht sich das Brausen der Katarakte in einem stärkeren Echo als hier.
Gesäuse: Wildes Wasser, blanker Fels,
WDR, 23.05.2006, 20:15 Uhr, Länge: 45 Min.
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