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Die deutschen Slalom-Kanuten fürchten um die Zukunft des Augsburger Eiskanals. Pläne der Stadt Augsburg zum Bau eines Wasserkraftwerkes am Hochablass des Lech sind weiter fortgeschritten als befürchtet. Das Umweltamt hat für den 7. Dezember 2005 eine Anhörung angesetzt.
Die Kanuten fürchten, dass das Wasserkraftwerk den Kanubetrieb auf dem Eiskanal stark einschränkt und im schlimmsten Fall das Ende der nationalen und internationalen Wettbewerbe in Augsburg droht. Mittelfristig wäre selbst der Standort des Bundesleistungszentrums Kanu-Slalom in Augsburg in Gefahr.
DKV-Präsident Olaf Heukrodt hat in einem Brief an Augsburg Oberbürgermeister Dr. Paul Wengert die Bedenken des Verbandes gegen den Wasserkraftwerkbau zum Ausdruck gebracht. Der DKV unterstützt die Petition der Kanu-Schwaben Augsburg (KSA) gegen den Kraftwerkbau und fordert alle Paddler auf mit ihrer Unterschrift zu protestieren. Die Kanu-Schwaben haben auf ihrer Website eine Möglichkeit zur Online-Petition eingerichtet.
Zudem stehen Vordrucke zum Download bereit. Die ausgefüllten Listen müssen schnellstmöglich an die Kanu-Schwaben-Augsburg geschickt werden (Am Eiskanal 49a, 86161 Augsburg, Tel: 0821/552402, Fax: 0821/563835, mail@kanu-schwaben-augsburg.de).
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