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In Galicien hat die konservative Regierung um den Präsidenten und ehemaligen Franco-Minister Fraga illegal mit dem Bau von Staudämmen begonnen - insgesamt 300 Projekte! Deshalb sind die vorgezogenen Neuwahlen der Provinz am 19. Juni auch enscheidend für die Zukunft der Kanu-Reviere Galiciens.
Wie Kajak-Channel User Thomas Schmidt berichtet, wurde der Lérez, einer der besten Bäche Spaniens, leider fast komplett zerstört. Auf allen anderen wichtigen Bächen haben Bauarbeiten begonnen oder werden in Kürze beginnen. Personen die sich für die Rettung der Bäche einsetzen werden gnadenlos angezeigt. So gab es Anzeigen für die Veranstalter des Ulla-Extrem Rennens im Februar. Ein Gerichtsurteil hat die Fortsetzung der Bauarbeiten auf dem Ulla verboten, doch die Regierung Galicienskümmert sich nicht darum. Nur ein Regierungswechsel am 19. Juni kann Galicien für WW-Paddler noch retten. Aber leider leben 12 Prozent (Unglaublich, aber wahr) der Wahlberechtigten in Südamerika (Auswanderer mit Stimmrecht in Galicien und fast alle konservativ). Die Galicier in Südamerika entscheiden somit darüber ob Paddler weiterhin ein gutes Winterwildwasserrevier in Europa haben werden. Quelle: Thomas Schmidt, www.ondabrava.com
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