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TV-Tipps: Wasser satt für wild zappende TV-Paddler

geschrieben von: Kajak-Channel am 01.06.2005, 10:49 Uhr

100 Jahre Faltboot - das wird nicht nur bei diversen Paddler-Treffen gefeiert. Auch das Bayerische Fernsehen widmet sich dem Boot aus der Tasche. Weitere TV-Tipps des Kajak-Channels führen Kanuten zu Amur, Ganges und Mississippi. Deutsche Highlights: Mulde, Uecker und Peene.

Das "Boot aus der Tasche" - 100 Jahre Faltboot

Alfred Henrichs Idee revolutionierte die Wassersportwelt: Ein Boot, das leicht zu transportieren und an jeder beliebigen Stelle aufzubauen war - in einer knappen Viertelstunde. Der Name "Klepper" aus Rosenheim steht nicht nur für geruhsames Familienpaddeln durch grüne Talauen, vor 50 Jahren wurde in einem Faltboot mit Segel auch schon der Atlantik überquert.

Zwischen Spessart und Karwendel
BR, 04.06.2005, 18:05 Uhr, Länge: 38 Min.


Ein Boot auf dem Ganges

Ein Fluss und eine Stadt: der Ganges und Benares - eine Welt der Kasten, der Badenden, der Pilger, der Toten, der Touristen. Kurze Porträts, Beobachtungen und sehr unterschiedliche Kommentare kreisen um die für europäische Augen, Ohren und Nasen schockierende und unbegreifliche Nähe der Lebenden zu den Toten, die als Asche oder Kadaver den Ganges in einem sehr physischen Sinne zu einem Totenreich machen. Der Führer durch diesen Kosmos, in dem sich Heiliges und Profanes auf untrennbare Weise verbinden, ist der "Fährmann" Gopal, der auf die Fragen von Filmautor Gianfranco Rosi nur mit Verwunderung reagieren kann und freimütig einräumt, ahnungslose Touristen zuweilen übers Ohr zu hauen.

Ein Boot auf dem Ganges,
HR, 05.06.2005, 13:20 Uhr, Länge: 55 Min.


Die Nahe

Die Nahe durchschneidet Rheinland-Pfalz von West nach Ost, trennt den Hunsrück vom Nordpfälzer Bergland. Sie ist ein ruhiger Fluss, ihre Ufer sind streckenweise nur dünn besiedelt. Die Nahe hat sich im Lauf der Jahrtausende ein erstaunlich tiefes Bett gegraben, über 200 Meter steil nach unten geht es am Rothenfels in Bad Münster am Stein-Ebernburg - der höchsten Steilwand nördlich der Alpen. Nach rund 130 Kilometern mündet die Nahe bei Bingen in den Rhein.

Bilderbuch Deutschland - Die Nahe,
NDR, 07.06.2005, 14:30 Uhr, Länge: 45 Min.


Die Thelon-Expedition

Er ist 73 Jahre alt und erfahrener Jäger und Fallensteller: der Chipewyan-Indianer Noel Drybone. Unter seiner Leitung startet eine ungewöhnliche Expedition: Zusammen mit einigen Inuit und ein paar Stammesgenossen bricht er am Großen Sklavensee auf, um per Kanu in zwei Monaten 1400 Kilometer weit durch den kaum erschlossenen Norden Kanadas in Richtung Hudson Bay zu "reisen" - von den traditionellen Jagdgründen der Chipewyan zu denen der Inuit. Es ist das erste Mal, dass diese beiden Völker so etwas gemeinsam unternehmen - Zeichen erstarkenden Selbstbewusstseins gegenüber der kanadischen Regierung.

Die Thelon-Expedition Folge 1/2: Der Kampf gegen die Stromschnellen,
NDR, 07.06.2005, 15:15 Uhr, Länge: 45 Min.
Die Thelon-Expedition Folge 2/2: Im Land der Karibus,
NDR, 08.06.2005, 15:15 Uhr, Länge: 45 Min.


Wildnis am Mississippi

Im Herzen Nordamerikas fließt der Mississippi, einer der größten Flüsse der Welt. Seine Schönheit zieht jährlich Tausende von Besuchern an. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändert sich auch das Leben der Tiere am mächtigen Fluss. Er bietet vielen Arten Unterschlupf und Nahrung. Der Biber fühlt sich hier ebenso wohl wie der Weißkopfseeadler. Pelikane jagen gemeinsam nach Fischen. In eindrucksvollen Aufnahmen wird auch das Leben der großen Schnappschildkröte gezeigt. Die meiste Zeit des Jahres lebt sie verborgen im Schlamm des Flusses - immer auf der Lauer nach Fischen, Fröschen und sogar Enten. Im Frühsommer wagt sie sich an das nahegelegene Ufer und vergräbt dort ihre Eier.

Wildnis am Mississippi,
NDR, 08.06.2005, 20:15 Uhr, Länge: 45 Min.


Die Oder

Die Oder ist einer der letzten naturnahen Flussläufe Mitteleuropas. An einigen Stellen bildet sie bis heute noch zahlreiche Kurven und Schlingen. Die so genannten Mäander. Am Oderufer zeigt uns auch ein Flussfischer sein selten gewordenes Handwerk. Die Oder ist ein fischreicher Fluss. An vielen Stellen reicht dichter Auwald bis direkt an das Oderufer. Und dieses Dickicht bietet seltenen Tieren und Pflanzen einen guten Schutz. Und so finden sich entlang der Oder zahlreiche Naturschutzgebiete und der der deutsch-polnische Nationalpark "Unteres Odertal". Soviel Natur lockt natürlich auch Touristen. Eine Kanutour durch das Oderbruch ist ein gutes Beispiel für sanften, ökologisch verträglichen Urlaub.

Die Oder 1/3: Wasserstraße,
WDR, 09.06.2005, 06:45 Uhr, Länge: 15 Min.
Die Oder 2/3, Naturlandschaft,
WDR, 09.06.2005, 07:00 Uhr, Länge: 15 Min.
Die Oder 3/3, Flussgeschichten,
WDR, 09.06.2005, 07:15 Uhr, Länge: 15 Min.


Der Fluss des Schwarzen Drachen

Einen der großen Flüsse der Welt nennen die Russen "Amur", die Chinesen "Fluss des Schwarzen Drachen". Der ostasiatische Strom ist mit 4.445 Kilometern Länge der neuntgrößte Fluss der Erde und natürliche Grenze zwischen Russland und China. Eine kleine Expedition unter Führung des mongolischen Wissenschaftlers Ariunbold reist durch das Land Dschingis Khans zum Heiligen Fluss Onon Gol. Die Männer leben mit den Nomaden in der Steppe und besuchen "Oglotschin Cherem" - das Tal der Krieger. Fünfhundert Kilometer weiter östlich, im chinesischen Teil der Mongolei, hat die Zukunft längst begonnen. Auf Nomadenland entstehen neue Handelsmetropolen. Westlich davon, im Herzen Sibiriens, liegt Burjatien, autonome Teilrepublik innerhalb der russischen Föderation. Buddhismus und Schamanismus sind prägend für das Leben der Bewohner.

Auf den Spuren von Dschingis Khan,
NDR, 09.06.2005, 20:15 Uhr, Länge: 45 Min.


Die Uecker

Still und unheimlich liegen die Sümpfe von Neu-Temmen in der kühlen Morgendämmerung. Frühere Generationen glaubten, dass der Leibhaftige hier sein Unwesen trieb und nannten den Ort "Teufelspost". In diesem unwirtlichen Waldgebiet sammeln sich die Rinnsale und bilden den Entstehungsort für einen kleinen Fluss: die Uecker. Das unscheinbare Gewässer zieht sich vom Süden der Stadt Prenzlau bis hinauf ins Stettiner Haff.

Die Uecker,
NDR, 13.06.2005, 13:15 Uhr, Länge: 45 Min.


Eine Peenereise

Die Peene ist außerhalb Mecklenburg-Vorpommerns wenig bekannt. Dennoch gehört sie zu den schönsten und eigentümlichsten Gewässern des Nordens. Zwar gibt es an diesem noch weitgehend unverbauten Fluss keine steilen Bergstürze, keine Wasserfälle und keine Stromschnellen, wohl aber eine der unberührtesten und abwechslungsreichsten Flusslandschaften Deutschlands. In eindrucksvollen Bildern schildert der Film die Peene und die Menschen, die an diesem Fluss leben.

Menschen am Fluss - Eine Peenereise (1/2),
HR, 16.06.2005, 15:35 Uhr, Länge: 25 Min.
Menschen am Fluss - Eine Peenereise (2/2),
HR, 16.06.2005, 16:05 Uhr, Länge: 25 Min.


Der Amur

Am Zusammenfluss der beiden großen Quellflüsse Schilka und Argun beginnt der Amur. Mit russischen Wissenschaftlern und ihrem Forschungsboot ist es erstmals Journalisten erlaubt worden, die ersten tausend Kilometer des Amur zu dokumentieren.

Amur - Fluss zwischen zwei Weltreichen,
NDR, 16.06.2005, 20:15 Uhr, Länge: 45 Min.


Die Mulde

Aus dem Erzgebirge und dem Vogtland kommend, macht sich die Mulde südlich von Leipzig auf den Weg zur Elbe. Die Mulde war vor tausend Jahren die Grenze zum "wilden Osten". Deshalb ist die Region bis heute eine der burgenreichsten der Republik; das sächsische Burgenland hätte für jede Filmminute wenigstens ein attraktives Objekt anzubieten. Doch Helge Cramer und sein Kameramann Axel Funk haben nicht nur Burgen, Schlösser und Landschaftsparks an der Mulde besucht, sie kreuzten auch die Spuren wichtiger Leute - von Napoleon über Karl May bis Joachim Ringelnatz.

Bilderbuch Deutschland - Die Mulde,
MDR, 19.06.2005, 09:30 Uhr, Länge: 45 Min.


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