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Die Proteste der MOST-Initiative und die zahlreichen Eintragungen in die Internet-Petition zur Rettung der Tara-Schlucht scheinen gewirkt zu haben. Die News der Petitions-Website verweisen auf eine Reuters-Meldung vom 1. April 2005 zum offiziellen Stop des geplanten Bauvorhabens.
Das Wasserkraftprojekt Buk-Bijela in Montenegro hätte die Schluchten der Flüsse Drina, Sutjeska, Piva und Tara im wahrsten SInne des Wortes "absaufen" lassen. Laut Reuters hat Montenegro nun aber auf Grund des öffentlichen Drucks und der Warnungen der Vereinten Nationen das Projekt aufgegeben. Die Nachrichtenagentur beruft sich in ihrer Meldung auf ein Schreiben des Umweltministers von Serbien und Montenegro (Boro Vucinic) an die UNESCO.
Die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) nahm das Tara-Becken bereits im Jahre 1977 in das Programm "Der Mensch und die Biosphäre" auf. Die Tara-Schlucht zeichnete die UNSECO zwei Jahre später - zusammen mit dem Bergmassiv Durmitor - als Weltnaturerbe aus. Mit dieser Entscheidung würdigte die UNESCO die 82 Kilometer lange und 1300 Meter tiefe Schlucht als die bedeutendste nach dem Grand Canyon in den USA. Weitere Infos: Reuters-Meldung
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