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Laut einem Bericht der Polizeidirektion Straubing ist am Dienstagnachmittag ein Kanufahrer auf der Donau bei Straubing gekentert und ertrunken. Der 58-Jährige habe wahrscheinlich beim Versuch, das Kanu schwimmend an Land zu ziehen, einen Schwächeanfall in dem kalten Wasser erlitten.
Ein unbekannter Zeuge war auf den Sportunfall aufmerksam geworden und hatte ein Mitglied des Kanuclubs alarmiert. Dieses Kanuclub-Mitglied paddelte sofort los und wollte dem Gekenterten zu Hilfe kommen. Unweit der Schlossbrücke erreichte er das im Wasser treibende Kanu. Unter dem Kanu hing der 58-Jährige an einem Seil und war offensichtlich schon tot. Das Kanuclub-Mitglied zog das gekenterte Boot mit der toten Person ans Ufer, wo ihn die Rettungsdienste bereits erwarteten.
Die Ermittlungen zu dem Sportunfall hat die KPI Straubing übernommen. Sie sucht noch den unbekannten Zeugen, der das gekenterte Boot entdeckt und das Kanuclubmitglied verständigt hatte. Es handelt sich dabei um einen ca. 60-jährigen Mann, der mit seinem Schäferhund auf dem Donaudamm unterwegs war. Hinweise bitte an die Kripo Straubing, Tel. 09421/868-0.
Quelle: Polizeidirektion Straubing
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