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Kajak-Channel :: Paddel-Palaver :: Suche Erfahrungsberichte zu Kajaks aus Polen
moderiert von: Kajak-Channel


AutorSuche Erfahrungsberichte zu Kajaks aus Polen
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
10.09.2005, 12:58 Uhr   

Ich würde mir gern ein Kajak in Polen kaufen und suche Erfahrungsberichte ob es sich überhaupt lohnt, wie die Qualität ist und so weiter.
Bisher habe ich nur die Bewertungen bei ebay von diesem Hersteller gelesen und die fielen durchweg gut aus, nur da kann und sollte man ja auch nicht immer was drauf geben. Ich füge mal den link zu den Bewertungen ein
http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedbackFromBuyers&userid=ekajak_com&items=-1&item=-1&de=off

und vom Kajak http://www.pmg.kylos.pl/de/shop/product_info.php?cPath=78&products_id=164&osCsid=e1fa0cdb7a3e6aca2a880e21fba1e3eb

Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen.

Danke

 
 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
11.09.2005, 17:31 Uhr   

Hallo,

die Frage hast Du ja schon bei mir bei paddelforum.de gestellt. Die gleiche Antwort daher hier noch einmal:

Die Boote selbst kenne ich nicht, es gibt aber eine Reihe von Gründen, die nicht unbedingt für das Geschäft sprechen und bei der eBay-Auktion nicht deutlich (werden können).

Zunächst einmal verstößt der Anbieter durch wiederholtes verlinken auf seine kommerzielle Seite (die er private Seite nennt) gegen die eBay-Grundsätze. Dann ist dort eine polnische Firma genannt, allerdings zwei verschiedene Adressen.

Die Boote müssen vor Ort abgeholt werden, der Käufer wird damit zwangsläufig zum Importeur. Zoll und Einfuhrumsatzsteuer kommen in jedem Fall noch dazu. "Es fallen keine zusätzlichen Kosten an" ist sicher ein Zitat, dass unser Zoll anders sehen dürfte.

In Deutschland muss ein Hersteller sechs Monate Garantie und eineinhalb weitere Jahre Gewährleistung anbieten. Die Gewährleisutng wird hier auf zwei Monate (!) beschränkt, eine Garantie gibt es nicht. Anscheinend hat der Anbeiter selbst kein Vertrauen in sein Material... Gerichtsstand ist Szczecin - viel Spaß beim Durchsetzen eventueller Ansprüche.
_________________
Olaf Dzwiza

www.paddelforum.de
www.dzwiza.de
 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
11.09.2005, 20:22 Uhr   

[quote]>>Ich würde mir gern ein Kajak in Polen kaufen und suche Erfahrungsberichte

<<


Hallo,

Kauf doch eins von einem der schon VERASCHT wurde und das boot geschmugelt hat !!
von qualität kann nicht die rede sein , aber das gewicht stimmt schon , nach dem paddeln
ein 42 kg kanu aufs dach zu hifen mach schon spassss, und das machste auch nur ein mal , den dan verkaufst das teil auch ganz schnell wieder!! oder auch nicht (blumenkübel im vorgarten) vielleicht mit der erfahrung
schrott zu verkaufen!!!!
 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
11.09.2005, 21:28 Uhr   

Hallo Paddler, hallo Olaf, hallo Anonymusse

ein Schelm... Kritisieren ist ja schön und gut. Nur, wer Wasser predigt, sollte nicht Wein trinken! Denn soweit ich sehe, verlinkt Olaf in seinem Beitrag auch zu seiner angeblich "privaten" Seite. Ich frag mich nur, ob die vielen Anzeigen für Amazon- und Google auf seiner Seite ein Versehen sind oder ob man ihn dazu gezwungen hat? Man könnte glatt auf den Gedanken kommen, er nutzt diese Gelegenheit, um für sein Forum zu "WERBEN".

Allerdings teile ich auch Olafs Ansicht, daß der Eröffner dieses Threads offensichtlich auch für seine eigenen Boote wirbt, seine Frage also nicht ganz ernst gemeint ist, denn auch im seekajakforum hat er die gleiche Frage gestellt und dort ziemlich rüde Antworten erhalten. Ich kann das nicht so ganz nachvollziehen. Schließlich sind wir alle alt genug und können selbst entscheiden, ob wir ein Kajak aus Polen kaufen oder nicht. Ich würde mir so ein Kajak durchaus mal anschauen wollen. Preiswert sind sie allemal, selbst wenn man noch Märchensteuer bei der Einfuhr zahlen muß. Viele Deutsche fahren ja auch nach Dänemark oder Holland um sich ein Auto zu kaufen. Warum nicht, wenns da 30% billiger ist. Polen gehört ja auch zur EU, was ich nicht verkehrt finde. Es ist nur recht und billig, daß wenn die deutschen Hersteller ins Ausland abwandern und hier die Arbeitsplätze vernichten, daß der Kunde es ihm gleich tut.

Gruß Bernd

PS: Welches Boot hat denn 42 kg? Das Baltica, was mich auf deren Seite noch am ehesten interessieren würde ist ein 5,30m Seekajak und wiegt 25 kg
 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
11.09.2005, 21:44 Uhr   

Zitat:
Hallo Paddler, hallo Olaf, hallo Anonymusse

ein Schelm... Kritisieren ist ja schön und gut. Nur, wer Wasser predigt, sollte nicht Wein trinken! Denn soweit ich sehe, verlinkt Olaf in seinem Beitrag auch zu seiner angeblich "privaten" Seite. Ich frag mich nur, ob die vielen Anzeigen für Amazon- und Google auf seiner Seite ein Versehen sind oder ob man ihn dazu gezwungen hat? Man könnte glatt auf den Gedanken kommen, er nutzt diese Gelegenheit, um für sein Forum zu "WERBEN".

Allerdings teile ich auch Olafs Ansicht, daß der Eröffner dieses Threads offensichtlich auch für seine eigenen Boote wirbt, seine Frage also nicht ganz ernst gemeint ist, denn auch im seekajakforum hat er die gleiche Frage gestellt und dort ziemlich rüde Antworten erhalten. Ich kann das nicht so ganz nachvollziehen. Schließlich sind wir alle alt genug und können selbst entscheiden, ob wir ein Kajak aus Polen kaufen oder nicht. Ich würde mir so ein Kajak durchaus mal anschauen wollen. Preiswert sind sie allemal, selbst wenn man noch Märchensteuer bei der Einfuhr zahlen muß. Viele Deutsche fahren ja auch nach Dänemark oder Holland um sich ein Auto zu kaufen. Warum nicht, wenns da 30% billiger ist. Polen gehört ja auch zur EU, was ich nicht verkehrt finde. Es ist nur recht und billig, daß wenn die deutschen Hersteller ins Ausland abwandern und hier die Arbeitsplätze vernichten, daß der Kunde es ihm gleich tut.

Gruß Bernd

PS: Welches Boot hat denn 42 kg? Das Baltica, was mich auf deren Seite noch am ehesten interessieren würde ist ein 5,30m Seekajak und wiegt 25 kg



Jup ist schon richtig was Du schreibst und habe auch in mehren Foren das selbe gepostet um Antworten zu finden von Leuten die sich ein solches Boot gekauft haben.
Doch leider musst ich feststellen das ich fast nur unqualifizierte Antworten vorallem im Seekajakforum erhalten habe.

Mein Grund weshalb ich meine Anfrage so geschrieben habe ist recht einfach.
Es mag schon sein, dass es den Eindruck von Schleichwerbung erweckt es ist aber wirklich keine. Ich bin halt sehr Direkt und jemand der nicht gern viele Worte anwendet und es so einfach wie möglich gestaltet.
Und wie sollte es einfacher sein mit ein direkten link zu dem Kajak was mich auch Preislich anspricht und mit meiner frage ob jemand mit diesem Kajak Erfahrungen hat?

Hätte ich lieber schreiben sollen, "Hat jemand Erfahrungen mit dem Kajak Baltica“? Damit hätte niemand was anfangen können oder nur sehr wenige und ein halben Roman schreiben dafür bin ich nicht.

Es wäre lieb wenn sich jemand finden würde der solch ein Kajak hat oder gehabt hat und mehr dazu berichten könnte.

MFG Burkhard
 
OlafD

Beiträge: 4

verfasst:
12.09.2005, 06:11 Uhr   

Zitat:

Allerdings teile ich auch Olafs Ansicht, daß der Eröffner dieses Threads offensichtlich auch für seine eigenen Boote wirbt, seine Frage also nicht ganz ernst gemeint ist, denn auch im seekajakforum hat er die gleiche Frage gestellt und dort ziemlich rüde Antworten erhalten.


PS: Welches Boot hat denn 42 kg? Das Baltica, was mich auf deren Seite noch am ehesten interessieren würde ist ein 5,30m Seekajak und wiegt 25 kg



Hallo,

Kannst Du Gedanken lesen?
Ich habe zwar nicht geschrieben, dass ich glaube, der OP könnte der Verkäufer sein und das Ganze ist nur eine Art verdeckte Werbung, aber genau das ging mir schon durch den Kopf...

Es ist halt immer etwas suspekt, an verschiedenen Stellen kurz hintereinander "anonym" die gleichen Texte zu posten, die dann doch fast nur aus Links bestehen.

Zum Boot: Unter den Kajaks sehe ich nur ein Dickschiff mit 38kg, die 42kg finde ich auch nicht. Der Hersteller verfügt ja über erstklassige Referenzen: Er baut nach eigenen Angaben sonst noch Sanitärartikel und Kläranlagen. Vielleicht sind diese Boote ja die ersten mit eingebauter Toilettenanlage.

Olaf


editiert von: OlafD, 12.09.2005, 06:13 Uhr
 
OlafD

Beiträge: 4

verfasst:
12.09.2005, 06:45 Uhr   

Zitat:
Hallo Paddler, hallo Olaf, hallo Anonymusse

ein Schelm... Kritisieren ist ja schön und gut. Nur, wer Wasser predigt, sollte nicht Wein trinken! Denn soweit ich sehe, verlinkt Olaf in seinem Beitrag auch zu seiner angeblich "privaten" Seite. Ich frag mich nur, ob die vielen Anzeigen für Amazon- und Google auf seiner Seite ein Versehen sind oder ob man ihn dazu gezwungen hat? Man könnte glatt auf den Gedanken kommen, er nutzt diese Gelegenheit, um für sein Forum zu "WERBEN".



Das wird zwar jetzt etwas offtopic, da ich mich jedoch gründlich mißverstanden fühle, juckt mir eine Antwort dennoch in den Fingern.

Ich bezog mich ganz konkret auf folgende Regel:
http://pages.ebay.de/help/policies/listing-aboutme.html

Diese Regel untersagt die Verlinkung von Seiten, die bei eBay auf zu anderen Seiten, auf denen die gleichen Produkte angeboten werden. Der Anbieter schreibt, dass ihm eBay diese Links verboten hätte - und setzt sie ein paar Zeilen später wiederholt. Nun kann da jeder seinen eigenen Schluss zur Seriosität ziehen, ich halte die Praxis für fragwürdig. Zumal die verlinkte und im Ausgangsposting hier auch genannte Seite eine reine Shoplösung auf osCommerce - Script - Basis ist, vom Anbieter aber als "privat" bezeichnet wird.

Da Du meine Seite als "angeblich" privat bezeichnest - dzwiza.de hat keinen gewerblichen Hintergrund, dort werden keine Produkte verkauft. Dass sich eine Website mit einem Umfang von über 350 MB irgendwie finanzieren muß, ist keine Frage. Die wenigen ("viel" ist für mich etwas anderes) Werbebanner an der rechten Seite sind durch Google/Amazon-Programme thematisch auf die Seite abgestimmt, keien Frage. Aber schau mal hier auf Kajak-Channel.de - Du findest deutlich mehr Werbung: Amazon-Partnerlinks, GoogleAdwords, Grafikbanner und Popups. Da ist "viel" dann vielleicht eher angebracht.

Ob ich die Gelegenheit nutze, für mein Forum zu werben - klar, keine Frage. Aber wenn die Frage in zwei Boards gestellt wird, gebe ich auch die gleiche Antwort an zwei Stellen. Oder soll ich verschiedene Texte schreiben? Reine Werbung wäre es wohl eher, wenn ich nur einen Link zu der auf paddelforum.de geposteten Antwort gesetzt hätte. Da sowohl das Originalposting als auch meine Antwoprt im anderen Board früher erschienen, ist sicher nicht zu kritisieren, dass ich die Antwort einfach rüberkopiert habe. Im umgekehrten Fall hätte es genau anders herum sein können...

Olaf
 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
12.09.2005, 09:07 Uhr   

[ironie an] Einige Leute hier scheinen ja echt hochqualifiziert zu sein. [ironie aus]

Zitat:
und das boot geschmugelt hat !!



Was hat es bitteschön mit schmuggeln zu tun, ich könnt ja jetzt mal ein link vom Zoll und Finanzamt posten, wo nachzulesen ist das man weder Steuern noch Zoll Zahlen muss, ich Poste die links aber mal Lieber nicht sonst heißt es noch ich werbe für den Zoll oder das Finanzamt. *lol*

@Olaf Das geht mich zwar nichts an und juckt mich auch Herzlich wenig, nur Du solltest Dir die Grundsatzregeln für ebay mal genau durchlesen. Dann wüsstest Du dass es nicht verboten ist was er dort macht. Hab mir sogar grad mal die mühe gemacht und mit ebay gesprochen und nachgefragt und die meinten es wäre erlaubt. Ich selbst denke auch wenn es verboten wäre, wäre er schon längst gesperrt bei ebay.

Ich lese hier und auch anderswo immer nur Vermutungen und geflamme, nur gescheite aussagen hab ich noch nicht gelesen.

Ich denke ich fahr dort mal mit ein Fachmann hin schaue mir die Boote selbst an und fahr Probe, und Urteile dann selbst. Hier erhält man ja keine gescheiten aussagen bis auf geflamme.

MFG Burkhard



 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
12.09.2005, 12:34 Uhr   

Hallo Burkard,

da kaum jemand dieses Boot kennt, wäre mein Rat, Du fährst einfach hin, schaust es Dir an, fährst es Probe, kaufst es ggf.. Wenns geht und berichtest Du uns dann in diesem Thread wie das Boot so ist. Noch besser wäre, wenn auch Andere, evtl. erfahrene Tester Dein Urteil bestätigen könnten. Vielleicht stellst Du es sogar dem Kanu-Magazin für Tests zur Verfügung (obwohl das eigentlich Aufgabe des Herstellers wäre). Es ist sicher nicht grundsätzlich alles schlecht, was nicht aus Deutschland oder USA in Sachen Kajaks kommt. Wer natürlich mit so einer Einstellung an einen Bootstest herangeht, den braucht man garnicht erst zu fragen. Da es einen Trend zum günstigen Zweitboot gibt (um mal einen Normalerweise-Nicht-Paddler zu versorgen), wäre sicher so Manchem mit Erfahrungsberichten zu diesem Hersteller geholfen.

Schöne Grüße
Stefanie
 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
11.10.2005, 20:30 Uhr   

1. Polen ist in der EU = kein Zoll oder andere Gebühren demnach íst die Geschichte mit dem Import quatsch...

2. Boote sind günstig und dabei gut. Habe eines erworben und das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut.

3. Weiterhin hat man auf das Boot übliche Garantie = keine Gefahr...


 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
15.11.2005, 08:43 Uhr   

Die deutsche Mehrwertsteuer wird fällig. Also mal nicht zu forsch
 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
09.12.2005, 18:47 Uhr   

Also:

Die ganze Diskussion scheint mir viel zu pauschal und von wenig Sachkenntnis geprägt.

Grundsätzlich gibt es das Phänomen der billigen Boote aus Polen ja nur bei
laminierten Booten, also Booten aus Faser/Harz-Verbundstoffen.
Für die meisten Freizeitpaddler sind PE (polyethylen)-Boote besser geeignet. Hier haben die osteurpäischen Hersteller eher Nachteile, da hier die Stückkosten und nicht die Arbeitskosten entscheidend sind.
Außerdem kann die Qualität von PE-Booten durch bloßen Augenschein und ausprobieren
auch von Anfängern relativ leicht beurteilt werden.
Bei laminierten Boote ist die Qualität von Laien so gut wie überhaupt nicht festzustellen.
Welche Faser und welches Harz in welchem Verfahren hier eingesetzt wurden kann man durch bloßes Anschauen nicht beurteilen.
Das Material ist aber ein entscheidender Kostenfaktor.
Es ist natürlich klar, das der edle Menschenbeglücker in Polen immer nur das beste Material verwendet und sein eigenes Gewinstreben hintanstellt.

Grundsätzlich ist aber die Herkunft nicht entscheidend für die Qualität eines Bootes.
Insofern können natürlich auch Boote aus Polen von guter Qualität sein.
Es gibt mittlerweile gute bis sehr gute Hersteller in Polen.
Auch der eine oder andere deutsche Hersteller läßt mittlerweile (in guter Qualität) in Polen bauen. Diese Boote sind allesamt relativ preiswert aber nicht billig.
Problematisch ist es immer wenn der Eindruck erweckt wird ein gutes Boot aus Polen wäre für deutlich unter € 1000,- zu bekommen. Die Vorteile durch geringere Lohnkosten wirken sich zwar aus, bei weitem aber nicht so drastisch. Das ist viel Wunschdenken dabei. Ein Boot für ca. € 500,- wird nicht unbedingt aus dem besten Material hergestellt sein und es sind auch nicht unbedingt die besten Formen im Einsatz.
Und immer selbst rechnen: Was erwartet ein Hersteller an Verdienst wenn er ein Boot herstellt. Ein Boot das für € 500,- verkauft und aus gutem Material hergestellt ist bringt dem Hersteller wenig Gewinn, sehr wenig Gewinn.....

Noch mehr zum Nachdenken:
- die besonders billigen Boote werden mittlerweile nicht mehr in Polen sondern weiter östlich hergestellt.
-Ein großes Problem sind für osteuropäische Hersteller die Einbauteile. Bei Sitzen, Schottwänden, Steueranlagen, Sitzpolstern usw. sind nicht die Arbeitskosten entscheidend sondern die Stückzahlen. Dort haben zum Beispiel die Amis oder deutsche Hersteller enorme Kostenvorteile. Das heißt die Gleichung Polen=billig gilt bei besser ausgestatten Booten nicht, im Gegenteil! Wer schon einmal versucht hat ein "preisgünstiges" Boot mit einer Steueranlage und bequemen Sitzen nachzurüsten weiß wovon ich rede.
- Gewichtsangaben sind auch bei sehr seriösen Herstellern von laminierten Boote immer ca.
Angaben, da in Handarbeit hergestellt. Abweichungen sind da immer drin. Erfahrungsgemäß sind Gewichtsangaben im Internet sehr mit Vorsicht zu geniessen
- handelt es sich bei einigen Produkten aus Polen um Raubkopien mit allen damit verbundenen Konsequenzen für Hersteller und Erwerber.

Also: informieren, testen, vergleichen, Kleingedrucktes lesen und nicht in Wunschdenlen verfallen.


 
Anonymous
unregistrierter Benutzer

verfasst:
15.03.2006, 15:37 Uhr   

Ich habe mich bei "dem Händler" erkundigt. Man kann die Boote in Polen abholen, aber es gibt keine Möglichkeit dort eine Probefahrt zu machen. Wer Schuhe ohne Probe im Internet kaufen würde soll dort ein Boot kaufen!

Für mich outet sich eine Firma die mit "einer Adresse" die zumindestens in der unmittelbaren Nähe eines Flußes ist, aber keine Möglichkeiten zum Probepaddeln angibt. Hier würde ich aufpassen.

"Hallo,
Besichtigung ist nur bei uns möglich, da wir Hersteller sind - keine Händler können wir ihnen einen guten Preis machen, leider bieten wir aber keinen Service, somit sind Probefahrten nicht möglich.
Sollten sie ein Angebot erhalten wollen, bitte senden sie uns die Modelle, die Farben und die Ausstattungen, so können wir ihnen en Angebot erstellen.

(email der "ebay kajak Anbieter aus Polen")
 

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